Firmung

Firmling mit Firmpate vor einer Kirche.
© Marius Krause
- folgt in der katholischen Kirche auf die Kommunion
Ein Bischof salbt einen Firmling.
epd-bild/Gustavo Alabiso
Firmlinge erhalten eine Salbung vom Bischof als Zeichen, dass der Heilige Geist bei ihnen ist.

gibt es eine weibliche Form von Firmling?


Die Firmung ist für Katholikinnen und Katholiken eine Bestätigung von Taufe und Kommunion. Darum heißt sie auch "Vollendung der Taufe".

Bei der Firmung sind katholische Jugendliche ungefähr 15 Jahre alt. Bei der Taufe und bei der Erstkommunion haben meistens die Eltern über die Teilnahme an den Sakramenten entschieden. Bei der Firmung (aber) entscheiden die Jugendlichen am Ende der Vorbereitungszeit selbst, ob sie als Christin oder Christ leben möchten. Dann wissen sie schon sehr viel mehr über ihren (eigenen) Glauben als rund zehn Jahre zuvor bei ihrer Kommunion. Wer nach wie vor von seinem Glauben überzeugt ist, kann die seine Zugehörigkeit zur Kirche nun noch einmal neu bestätigen.

Auf die Firmung bereiten sich die Jugendlichen einige Wochen lang mit den Firmkatechetinnen und Firmkatecheten vor. Das sind in der Regel Pfarrer, Diakone, Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten oder auch Jugendliche, die schon das Sakrament der Firmung empfangen haben. Viele Gruppen unternehmen im Rahmen der Vorbereitungszeit auch noch eine gemeinsame Fahrt.

Bei der Firmung selbst ist meistens der Bischof anwesend. Er legt dem Firmling seine Hand auf und salbt ihre oder seine Stirn mit Salböl. Das ist nach dem Glauben der Katholikinnen und Katholiken ein Zeichen dafür, dass der Heilige Geist bei dem Firmling ist und ihr oder ihm der Firmling Kraft von ihm erhält. Eine Firmpatin oder ein Firmpate steht währenddessen hinter dem Firmling und legt die rechte Hand auf die Schulter. Es zeigt, dass sie oder er bereit ist, der oder dem Jugendlichen den Rücken zu stärken.
An der Feier nimmt oft die ganze Verwandtschaft teil und bringt dem Firmling Glückwünsche und Geschenke mit.

Für Katholikinnen und Katholiken gehört die Firmung zu den Sakramenten. Das sind Handlungen, mit denen in den Gesten sichtbar und spürbar wird, dass Gott mit uns lebt und uns begleitet. Diese Zusage soll die Jugendlichen besonders auch an der Schwelle zum Erwachsenwerden stärken.

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