Zwei Jungen im Anzug, die vor Kreuzkirche in Hannover stehen, kurz bevor sie konfirmiert werden.
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Konfirmation
- evangelische Jugendliche bekennen sich zum Christentum
epd-Bild/Jens Schulze
Konfirmanden vor dem Konfirmationsgottesdienst in der Kreuzkirche Hannover.
31.05.2012 - 21:50

Bei der Konfirmation sagen viele evangelische Jugendliche zum ersten Mal selbst Ja zu ihrem Glauben und zur evangelischen Kirche.

Viele evangelische Jugendliche besuchen im Alter von ungefähr 14 Jahren für eineinhalb Jahre den Konfirmandenunterricht. Dort lesen sie in der Bibel, diskutieren darüber, und lernen dabei viel über das Christentum. Oft erkunden die Jugendlichen in Projekten oder Aktionen auch die Gemeinde etwas näher oder helfen ganz praktisch alten, kranken oder anderen bedürftigen Gemeindemitgliedern. Häufig gestalten sie auch einen Gottesdienst oder stellen dort die Ergebnisse ihrer Arbeit vor.
Am Ende dieser Zeit werden die Konfirmanden oft zu dem Gelernten befragt und dann zur Konfirmation zugelassen. Die Konfirmation ist die Bestätigung der Taufe, denn die meisten Christen werden als Babys getauft und können dann noch nicht selbst für sich sprechen. Das holen sie nun nach und sagen zum ersten Mal selbst Ja zu ihrem Glauben und zur evangelischen Kirche.

Nach der Konfirmation dürfen evangelische Christen Paten eines Täuflings werden und sich an den Kirchenvorstandswahlen beteiligen.
 

Eure Fragen zur Konfirmation


Wie wird die Konfirmation gefeiert?  
Haben Hindus auch so etwas wie Konfirmationsunterricht?
Warum haben Firmlinge einen Paten, Konfirmanden aber nicht? 
Muss man vor der Konfirmation eine Prüfung bestehen?
Wie kann ich meine Eltern dazu überreden, dass ich mich taufen und konfirmieren lassen darf?