Ein Priester tauft in einer Kirche ein kleines Kind, das von seiner Mutter gehalten wird.
© Karolina Pawellek
Taufe
- die Aufnahme der Christen in die Gemeinschaft
Karolina Pawellek
Nicht nur als Kind kann man christlich getauft werden, auch als Jugendlicher oder Erwachsener kann man sich noch taufen lassen.

Mit der Taufe nehmen Christen ein neues Mitglied in ihre Glaubensgemeinschaft auf.

Die Taufe ist für Christen ein Sakrament. So nennen sie Handlungen, mit denen sie bei wichtigen Ereignissen ihre große Verbundenheit mit Gott zeigen. Auch die Taufe ist für alle Christen ein ganz besonderes Ereignis.

Zu jeder Taufe gehört ein Taufbecken mit Weihwasser. Meist steht es in der Kirche im Altarraum. Um das Becken herum versammeln sich alle Beteiligten. Da die Täuflinge oft noch Babys oder kleine Kinder sind, gehören ihre Eltern dazu, außerdem immer die Paten und entweder der Pfarrer, die Pastorin, der Diakon oder die Diakonin. Sie gießen oder streichen dem Täufling etwas Weihwasser über die Stirn, legen ihm die Hand auf den Kopf und sprechen dabei die Worte:

„Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Christen glauben, dass der Täufling nun ein Kind Gottes ist und unter seinem besonderen Schutz steht.

Jeder Täufling erhält einen Taufspruch und oft auch eine Taufkerze. Der Spruch ist ein Satz aus der Bibel. Er soll den Täufling durch das Leben begleiten. Die Kerze kann der Täufling zu besonderen Gelegenheiten anzünden. Dann erinnert sie ihn an die Taufe, an die Feier und an das Versprechen, ein Leben mit Gott zu führen.

Die Taufe hat ihren Ursprung im Taufbefehl in Matth. 28,19: "Darum gehet hin und machet alle Völker zu Jüngern und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, …"
Vorher ließ sich Jesus von Johannes „eintauchen“, wie das Reinigungsbad der Juden damals hieß. (Matth. 3)

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