Ein Mensch betet mit gefalteten Händen.
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Beten im Christentum
- sprechen mit Gott
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In Kindergottesdiensten versammeln sich die Kinder manchmal um den Altar, reichen sich die Hände und beten gemeinsam das Gebet "Vaterunser".
22.10.2012 - 13:29

Christinnen und Christen sprechen durch verschiedene Gebete zu Gott. Es gibt Gebete mit festen Formulierungen. Dazu gehört das "Vaterunser" aus der Bibel. Außerdem beten viele Christinnen und Christen mit ihren eigenen Worten zu Gott. In diesem Gespräch dürfen sie ganz und gar sie selbst sein, sind Gott ganz nahe und können ihm alles anvertrauen. Sie erzählen von ihren Wünschen und Ängsten und fühlen sich damit bei Gott gut aufgehoben.

Je nach ihrem Anliegen beten Gläubige auch ein "Glaubensbekenntnis", um ihren Gott zu ehren und zu preisen und sich zu ihm zu bekennen. In anderen Gebeten beklagen sie zum Beispiel den tragischen Tod eines Freundes oder Familienmitgliedes. Aber auch Dank und Freude sind Anlässe für ein Gebet.

Manche Christinnen und Christen knien sich zum Beten hin, viele falten dabei die Hände - vor allem in der Kirche. Andere tun das nicht. Eine Vorschrift für eine Gebetshaltung oder einen bestimmten Ort gibt es in dieser Religion nicht.