Absolution in der katholischen Kirche
Absolution in der katholischen Kirche bedeutet, dass ein Priester im Namen Gottes die Sünden eines Menschen vergibt. Sünden sind Handlungen oder Verhaltensweisen, die dem Menschen selbst oder einer anderen Person geschadet oder weh getan haben. Die Lossprechung von diesen schlechten Taten geschieht im Rahmen der Buße. Bei dieser Feier der Versöhnung beichten Frauen und Männer einem Priester von ihren Sünden.
Katholikinnen und Katholiken bekommen bei der Absolution vom Priester gesagt, dass Gott ihnen vergeben hat: „So spreche ich dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." Das soll ihnen Mut machen und einen neuen Anfang ermöglichen.
Absolution in der evangelischen Kirche
Auch in der evangelischen Kirche gibt es den Begriff der Absolution und die Möglichkeit, mit einer Pfarrerin oder einem Pfarrer über die eigenen Fehler zu sprechen. Zum evangelischen Gottesdienst gehört oft ein gemeinsames Schuldbekenntnis. Danach spricht der Pfarrer oder die Pastorin die Absolution für alle.
Evangelische Christinnen und Christen glauben: Gott selbst vergibt ihnen, auch ohne eine Beichte bei einer Pfarrperson. Darum können sie Gott auch direkt um die Vergebung ihrer Sünden bitten. Dazu beten viele das „Vaterunser", in dem es heißt: „und vergib uns unsere Schuld".