Das jüdische Laubhüttenfest erinnert Jüdinnen und Juden daran, wie ihre Vorfahren aus Ägypten flüchten mussten. Das war eine harte Flucht, durch eine heiße Wüste, ohne feste Wohnung oder Haus. Deshalb bauen jüdische Familien für dieses Fest eine Laubhütte. Dafür sammeln sie zum Beispiel Zweige und Äste. Laubhütte heißt auf Hebräisch Sukka und daher kommt der Name vom Laubhüttenfest. Das heißt "Sukkot".
Die eigentliche Feier beginnt am Abend vorher mit einem Gottesdienst in der Synagoge. Danach gehen die Familien in ihre selbstgebaute Laubhütte und singen Lieder. Sie laden auch Gäste zum fröhlichen Fest ein und essen darin gemeinsam. Und sie übernachten in den Laubhütten.
Auch mitten in der Innenstadt bauen sich jüdische Familien ihre Hütten: auf dem Balkon oder der Terrasse, auf Parkplätzen oder in Innenhöfen. Wichtig ist: Die Laubhütte muss draußen stehen und es darf kein festes Dach oder ein Baum über der Laubhütte sein.
