Ein Schild "Fotografieren verboten".
© markus_marb - Fotolia.com
Bilderverbot
- von Gott
AlexeyVS/iStockphoto/Getty Images
In einigen Religionen ist es verboten, Gott zu malen und abzubilden.

Hängt in deinem Zimmer auch ein Poster deines Lieblings-Fußballspielers, eines Filmstars oder einer tollen Musikerin aus dem Showgeschäft? Als Fan möchten wir unsere Angehimmelten ja gerne so oft wie möglich vor Augen haben.

Gott ist für viele Jüdinnen und Juden, Christinnen und Christen und Musliminnen und Muslime das allergrößte Vorbild. Doch ausgerechnet von ihm gibt es kein Bild. Kein Wunder, denn niemand hat ihn je gesehen. Doch das ist nicht der einzige Grund. Die Religionen verbieten es sogar, sich selbst ein Bild von Gott zu machen. So steht es in den Zehn Geboten des Judentums und des Christentums und im Koran der Musliminnen und Muslime geschrieben. Schade? Oder schlau?

Die Religionen, die an einen einzigen Gott glauben, sind sich einig: Sie sagen: Gott ist der Schöpfer des gesamten Universums. Er ist so groß und mächtig, seine Herrlichkeit kann auch das allerschönste Bild niemals zeigen. Viele sagen auch, Gott ist in jedem von uns. Und wie sollte dieses Bild wohl aussehen?

Außerdem besteht die Gefahr, dass Bilder oder Statuen bei den Betrachterinnen und Betrachtern ein inneres Bild erschaffen, das diese dann verehren und nicht mehr Gott als alleinigen Schöpfer.