Gott im Judentum
- der Vater und der Herr der Welt
07.08.2012 - 14:17
Juden glauben, dass es nur einen Gott gibt, der allein das ganze Universum für den Menschen geschaffen hat. Nach ihrer Überzeugung ist er immer da und lenkt mächtig und gütig die Welt. Er kennt die Geheimnisse der Menschen, belohnt und bestraft sie. Nach dem Glauben der Juden hat Gott das jüdische Volk auserwählt und es beauftragt, den Glauben an den einen einzigen Gott auf der ganzen Erde zu verbreiten. Dazu schloss er einen Bund mit Abraham, dem Vater des jüdischen Volkes. Seine Lehre offenbarte Gott Mose. Laut Überlieferung schloss Gott mit Mose und dem jüdischen Volk am Berg Sinai ebenfalls einen Bund.

Ein Satz in der Hebräischen Bibel beschreibt die Eigenschaften Gottes, die Juden ganz besonders beeindrucken: „Der HERR, der HERR, ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig und von großer Gnade und Treue, der Gnade bewahrt Tausenden, der Schuld, Vergehen und Sünde vergibt, der aber nicht ungestraft lässt, ...“  (2.Mose 34, 6+7) 

Aus Respekt machen sich Juden kein Bild von Gott. Das „Bilderverbot“ steht sogar im 2. Gebot der Zehn Gebote. Es gilt auch für die Christen. Muslime haben ebenfalls ein Bilderverbot. Auch Gottes Namen sprechen Juden aus Ehrfurcht nicht aus.

Eure Fragen zu Gott im Judentum


Wie nennen Juden Gott?
Wie alt ist Gott?
Wie heißt Gott mit Vor- und Nachnamen?
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Was verbindet Gott und Jerusalem nach jüdischem Glauben?