Wo sind Buddhisten und Buddhistinnen im Alltag nicht gleichgestellt?

Ananasini bananini
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Hallo, Ananasini bananini. Buddhistinnen und Buddhisten sind nicht überall gleichgestellt. Das zeigt sich besonders im Tempel. In manchen Tempeln dürfen nur Mönche bestimmte Zeremonien leiten. In vielen Ländern erhalten Nonnen weniger Spenden und leben einfacher als Mönche. In einigen Ländern dürfen Nonnen nicht dieselben Aufgaben übernehmen wie Mönche. Sie dürfen manche religiösen Feiern nicht leiten und übernehmen seltener die Leitung eines Klosters.

Auch im Familienleben gibt es manchmal Unterschiede. In manchen buddhistischen Familien treffen Männer häufiger wichtige Entscheidungen. Frauen kümmern sich dort oft um den Haushalt, die Kinder oder ältere Angehörige. Wenn Familien arm sind, dürfen Jungen manchmal länger zur Schule gehen als Mädchen. Männer vertreten die Familie häufiger bei Dorfversammlungen oder religiösen Festen.

Was der Buddha zum Unterschied von Frau und Mann sagt

Der Buddha lehrte, dass Frauen und Männer Erleuchtung erreichen können. Manche Unterschiede gehen auf alte Gewohnheiten eines Landes oder auf alte Klosterregeln zurück. Heute sagen viele Buddhistinnen und Buddhisten: Solche Unterschiede passen nicht zur Lehre des Buddha. Deshalb setzen sie sich für mehr Gleichberechtigung ein. 

In immer mehr Familien teilen Frauen und Männer ihre Aufgaben gerechter als früher. Auch Tempel übertragen Frauen zunehmend mehr Verantwortung. In einigen Ländern kämpfen Frauen noch dafür, als Nonnen dieselben Rechte wie Mönche zu erhalten.

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