Wer kommt zur christlichen Trauerfeier?
11.02.2013 - 11:34
Die meisten christlichen Bestattungen sind öffentlich. Neben der Familie kommen Freunde, Kollegen, Nachbarn und andere Bekannte in die Kapelle und gehen nach der Trauerfeier häufig auch gemeinsam zum Grab. Manche Familien möchten aber auch unter sich bleiben.

Viele Familien verschicken nach dem Tod eines Angehörigen Traueranzeigen an Freunde und Bekannte und geben eine Anzeige in der Tageszeitung auf. Darin weisen sie auch darauf hin, ob die Trauerfeier öffentlich ist - oder vielleicht im engsten Familienkreis schon stattgefunden hat.

Die Teilnehmer der Bestattung bekunden den Angehörigen am Grab mit einem Händedruck ihr Beileid. Damit zeigen sie den Angehörigen, dass sie mit ihrem Schmerz nicht alleine sind. Viele schreiben auch etwas in ein Kondolenzbuch, das in der Kirche oder in der Kapelle ausliegt, oder schicken per Post eine Trauerkarte.