Ein jüdischer Kantor bekleidet mit einer Kippa auf dem Kopf und einem weißen Gebetsmantel mit schwarzen Streifen, dem Tallit. Er liest aus der Tora. Dazu benutzt er einen Torazeiger, den Jad.
© Debora Lapide
Zizit
- Fäden erinnern an Gottes Gebote
Debora Lapide
An den vier Ecken des jüdischen Gebetsschals hängen die Zizit, die Schaufäden.
17.04.2013 - 11:48

Zizit heißen bestimmte Fransen. Sie hängen meist in Bündeln an den vier Ecken des großen Gebetsschals oder des kleineren Ponchos, den viele jüdische Männer und Jungen beim Morgengebet tragen. Die Fransen haben insgesamt  613 Knoten und erinnern damit an die 613 jüdischen Lebensregeln. Sie heißen Mizwot. Die Mehrzahl von Zizit heißt Zizijot.
 

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