Hallo, theo. Ullambana ist ein buddhistisches Fest für die Verstorbenen – die Ahnen. Da gibt es oft besonderes Essen. Viele buddhistische Familien bereiten Reis, Obst und andere Speisen zu. Sie stellen die Gaben auf einen Altar. In ärmeren Ländern ist Essen sehr kostbar. Deshalb können die Menschen den Verstorbenen mit dem kostbaren Essen ihre Liebe, Dankbarkeit und fürsorgliche Verbundenheit zeigen.
Das Fest geht auf eine alte Geschichte zurück: Maudgalyayana, ein Schüler Buddhas, möchte seiner verstorbenen Mutter helfen, eine gute Wiedergeburt zu erlangen. Buddhistinnen und Buddhisten glauben: Lebewesen leben nicht nur einmal. Sie werden viele Male wiedergeboren. Deshalb wünschen sie sich, dass ihre verstorbenen Angehörigen in möglichst guten Umständen wiedergeboren werden. Der Buddha rät seinem Schüler, Nonnen und Mönchen Essen zu schenken. Diese gute Tat hilft nicht nur ihm, sondern auch seiner verstorbenen Mutter.
Heute feiern Buddhistinnen und Buddhisten das Ullambana-Fest in vielen Ländern Asiens. Die Speisen unterscheiden sich von Land zu Land. Nach dem Fest essen die Familien viele der Gaben gemeinsam.
