Bestattung im Buddhismus

- hängt vom Heimatland ab
Die Silhouette eines Mannes, der bei Sonnenaufgang auf das Meer blickt.
© Marius Krause
Buddhisten bestatten ihre Toten auf unterschiedliche Weise. Dies hängt oft davon ab, wo der Verstorbene gelebt hat.

In Thailand und Nepal gibt es vor allem Feuerbestattungen. Dort wird der Körper in einem Kloster gewaschen und danach verbrannt. Ein Teil der Asche wird in einer Urne im Kloster eingemauert. Die übrige Asche streut die Familie ins Meer. Den geeigneten Termin für eine Feuerbestattung bestimmt das Horoskop.

Buddhisten in Tibet glauben, dass ein toter Körper nur noch eine leere Hülle ist. Daher entscheiden sie sich oft für eine Luftbestattung als Zeichen der Freiheit. Dabei verfüttern sie den toten Körper an Geier.

Japanische Zen-Buddhisten geben Verstorbenen einen eigenen Namen. Dieser Name hängt von seinem Verdienst im Tempel ab. Er ist entweder würdig oder ehrwürdig. Wenn er ehrwürdig ist, steht ihm eine besondere Ehre zu.

Eure Fragen zur Bestattung im Buddhismus


Buddhismus
Autoren   Henning Weigel, jb, ud
 
Quellen 
 
Bildnachweise 

Kommentare

Warum bekommen Säuglinge im buddhistischen Thailand keine Feuerbestattung? - Wolfgang

Hallo Wolfgang, nach unseren Recherchen werden auch in Thailand Babys in der Regel nach ihrem Tod verbrannt. Wenn es Ausnahmefälle gibt, hat das nichts mit dem Buddhismus zu tun. - Jane

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