epd-bild/Rolf Zoellner
Einmalbesteck für Beschneidung aus Israel, 2014, in der Ausstellung "Haut ab!" im Jüdischen Museum Berlin im Jahr 2014. Die Ausstellung beleuchtete die rituelle Beschneidung bei Jungen aus der Perspektive der drei Religionen Judentum, Islam und Christentum.
Hallo Marco. Für Muslime ist die Beschneidung eine Empfehlung ihres Propheten Muhammad. Du findest diese Empfehlung nicht im Koran, sondern in den Hadithen.
Aber auch schon vor dem Islam, ließen sich auch die Juden beschneiden. Und wenn von Beschneidung die Rede ist, ist immer die Vorhaut vom Penis gemeint und nicht etwa die Haare, die geschnitten oder die Finger- und Zehennägel die gekürzt werden.