Das Ewige Licht zeigt, dass Gott immer sichtbar in der Welt ist. Im Christentum steht es speziell für Jesus Christus. Er sagt von sich: "Ich bin das Licht der Welt."
Eine besondere Kerze in katholischen Kirchen
In katholischen Kirchen brennt deshalb immer ein Ewiges Licht. Neben dem Tabernakel zeigt es die Anwesenheit Gottes an. Gott ist Tag und Nacht an diesem besonders heiligen Ort und schläft niemals. Jederzeit lädt er alle Menschen zum Gebet ein.
Nur an den Tagen, an denen Christinnen und Christen an die Kreuzigung und den Tod von Jesus denken, brennt es nicht. Am Gründonnerstag wird es nach dem Gottesdienst gelöscht. Erst mit der Feier seiner Auferstehung in der Osternacht entzündet der Priester wieder das Ewige Licht als Zeichen des Lebens.
Ewige Licht im Judentum
Auch Jüdinnen und Juden kennen das Ewige Licht. Dieses Licht ist explizit in der Tora befohlen: Es darf nie ausgehen. Im Tempel und in Synagogen heißt es "Ner Tamid" (das ständige Licht). Es steht auch für die göttliche Gegenwart und die Verbindung zu G‘tt.
