Gibt es eine kindgerechte Geschichte zum Rosenkranz?

Barbara
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Der Rosenkranz ist schon ein sehr altes Gebet. Auch Menschen, die nicht lesen konnten, konnten das Vaterunser und das "Ave Maria" beten.

Im 12. Jahrhundert gab es in den Klöstern auch Mönche und Nonnen, die nicht lesen konnten. Deshalb haben diese Brüder und Schwestern statt der Psalmen des Stundengebetes ihre Gebete  auf andere Art und Weise verrichtet. Das Vaterunser und das "Ave Maria" waren für sie Ersatzgebete für die Psalmen. Eine Gebetsschnur mit den Perlen für die zehn "Ave Marias" und dem einen Vaterunser wurde genommen, damit die Betenden sich nicht verzählten und auch nicht während des Betens auf das Mitzählen achten mussten.

Beten für den Frieden

In der Geschichte haben Menschen immer in Situationen des Krieges den Rosenkranz gebetet, verbunden mit der Bitte an Gott, dass der Krieg endet und Frieden herrscht. So geschah dies auch im Jahr 1571 bei Lepanto bei der Seeschlacht christlicher Seestreitkräfte gegen osmanische Marinesoldaten. Diese waren viel stärker und mächtiger als die christlichen Seefahrer. Trotzdem haben die Christen gesiegt. So wurde die osmanische Vormachtstellung im Mittelmeer gestoppt und das Mittelmeer wurde wieder christliches Einflussgebiet. Dieser Sieg wurde dem Rosenkranzgebet der unendlich vielen Menschen zugeschrieben, die für den Frieden gebetet hatten.