Ein blonder Junge betet mit gefalteten Händen.
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Fürbitte im Christentum
- auf der Suche nach Hilfe für andere
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Viele Christen wenden sich im Gottesdienst oder auch zu Hause mit einer Fürbitte für andere Menschen an Gott.

Die Fürbitte ist ein Gebet für andere. Viele Christinnen und Christen bitten Gott damit zum Beispiel um Unterstützung für kranke Eltern, für hilfsbedürftige Nachbarinnen oder Nachbarn, für bedrohte Tiere oder für ein ganzes Land, das unter Krieg oder Dürre leidet.

Eine Fürbitte sprechen manche Menschen alleine, andere lieber in der Gemeinschaft. Im christlichen Gottesdienst trägt der Pfarrer oder die Pastorin oft eine Fürbitte vor. In vielen Kirchen bestätigt die Gemeinde die Bitte mit dem Ruf „Wir bitten Dich, erhöre uns.“ In manchen Gemeinden ist es auch etwas anders.

Nach einer Geschichte im Ersten Testament hat sich auch Abraham schon mit einer Fürbitte an Gott gewandt. Danach verhandelt der Urvater des Judentums, Christentums und Islam sehr eindringlich mit Gott, die Städte Sodom und Gomorra nicht zu zerstören, wenn dort noch gerechte Menschen leben. Gott hört auf Abraham, führt die wenigen Gerechten aus den Orten hinaus und zerstört die Städte erst dann. Die Geschichte steht im Ersten Testament, Erstes Buch Mose, Kapitel 18 Vers 16 – 33. Außerdem findest du im Ersten und Zweiten Testament noch weitere Schilderungen von besonderen Ereignissen, in denen Fürbitten eine Rolle spielen.

Warum sagen heute viele Menschen lieber Erstes und Zweites Testament als Altes und Neues Testament?