Vier frisch in den Boden verlegte Messingplatten mit Inschriften und vier weißen Rosen.
© Barbara Wolf-Krause
Stolpersteine
- Gedenktafeln im Gehweg erinnern an Opfer des Nationalsozialismus
Barbara Wolf-Krause
Die am 18. Mai 2016 in Bad Homburg in der Wallstraße 11 verlegten Stolpersteine erinnern an die vier jüdischen Bürger Margot Frieda Adler, Helene Adler, Ludwig Gutmann und Franziska Adler. Alle wurden von den Nationalsozialisten verschleppt und ermordet.
23.05.2016 - 18:58

„Stolpersteine“ sind Gedenktafeln im Gehweg. Sie erinnern in vielen Städten und Orten Europas an das Schicksal von Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben, verschleppt oder ermordet wurden.

Die meisten dieser Gedenktafeln liegen vor einem Haus, in dem ein Opfer zuletzt gewohnt hat. Auf der kleinen quadratischen Messingplatte stehen sein Name, das Geburtsjahr und Angaben zu seinem Schicksal.

Das Projekt „Stolpersteine“ hat der Künstler Gunter Demnig ins Leben gerufen. Er fertigt und verlegt fast jeden Stein selbst. Bis Dezember 2015 waren es bereits mehr als 56.000 Stolpersteine in 1.099 Orten Deutschlands und in zwanzig Ländern Europas.

Und es sollen noch mehr werden. Für 120 Euro kann jeder, der möchte, eine Patenschaft für einen Stolperstein übernehmen. Informationen gibt es auf www.stolpersteine.eu
 

Eure Fragen zu Stolpersteinen


Welche Religion hatte Hitler?
Warum hat Adolf Hitler Menschen vergast?
Wieso war Adolf Hitler so böse und wollte die Juden und andere Menschen vernichten?
 

Frag mich
Frag mich

Verwandte Themen