Warum werden Juden ausgegrenzt?

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Hallo, Den. Wenn Jüdinnen und Juden ausgegrenzt werden, liegt das nie an ihnen selbst oder an ihrer Religion. Menschen, die andere ausgrenzen, haben ein Problem mit sich selbst. Und das versuchen sie zu verbergen, indem sie zu anderen gemein sind. Die Ausgrenzung von Jüdinnen und Juden heißt Antisemitismus

In der Geschichte der Jüdinnen und Juden ist es öfter passiert, dass Menschen schlimme Lügen und Vorurteile über sie erzählt haben. Sie grenzten und grenzen damit bis heute alle Menschen jüdischer Identität aus und erklären sie zum Feind der ganzen Gesellschaft. Die eigentlichen Gründe dafür liegen in der eigenen Unsicherheit und Unzufriedenheit der Ausgrenzer. Aber was auch immer die Ursache für ihr Verhalten sein mag: 

Andere zu beleidigen, schlecht über sie zu reden oder sie auszuschließen, ist nie in Ordnung!

Eine besonders schlimme Zeit für das Judentum war die Schoa zwischen 1933 und 1945, als die Nationalsozialisten in Europa jüdische Menschen nicht nur ausgegrenzt, sondern sechs Millionen jüdische Frauen, Männer und Kinder verfolgt und ermordet haben.

Und auch in neuester Zeit kommt es in Deutschland und in vielen Ländern der Welt häufiger zu antisemitischen Handlungen im Alltag und im Internet. Besonders schwierig ist es für Jüdinnen und Juden nach dem 7. Oktober 2023 geworden. An diesem Tag hat die Terrororganisation Hamas in Israel die meisten jüdischen Menschen seit der Schoa getötet.