Ostern ist der Mittelpunkt des christlichen Glaubens.
Christinnen und Christen glauben: Jesus ist nach seinem Tod am Kreuz wieder lebendig geworden. Dieses Ereignis nennen sie Auferstehung. Es gibt ihnen Hoffnung, dass Gott stärker ist als Leid und Tod und dass auch aus Schlimmem Gutes werden kann.
Vor den Ostertagen ist Karfreitag. An Karfreitag erinnern sich Christinnen und Christen daran, dass Jesus gestorben ist. Zwei Tage später lebte er wieder. Am Ostersonntag feiern sie daher voller Freude, dass Gott Jesus neues Leben geschenkt hat.
Schon die ersten christlichen Gemeinden im 1. und 2. Jahrhundert nach Christi Geburt feierten Ostern. Das Fest hieß damals noch nicht so. Aber bei ihren Treffen erzählten sie sich die Geschichten von Jesus und erinnerten besonders an seine Auferstehung. Damit gehört Ostern zu den ältesten Festen im Christentum. Andere Feste, zum Beispiel Weihnachten, entstanden erst viel später.
Viele Menschen kennen Weihnachten besser, weil es Geschenke, Lichter und einen Weihnachtsbaum gibt. Für Christinnen und Christen bleibt Ostern aber das wichtigste Fest ihres Glaubens, weil es von Hoffnung und neuem Leben erzählt. Ohne Ostern gäbe es kein Christentum.