Ein jüdischer Beschneider bei der Beschneidung eines jüdischen Jungen.
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Beschneidung im Judentum
- die Brit Mila verbindet mit Gott
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Die Beschneidung eines jüdischen Jungen heißt auf Hebräisch Brit Mila.
01.08.2012 - 15:26

Wenn eine Mutter Jüdin ist, dann ist auch ihr Baby von Geburt an jüdisch. Den Bund mit Gott besiegelt bei Jungen die Beschneidung. Diese Tradition heißt auf Hebräisch Brit Mila. Für Juden gilt sie als Zeichen dafür, dass der jüdische Glaube nun auch in der nächsten Generation weiter lebt. Darum ist sie Juden sehr wichtig.
Bei der Beschneidung wird dem Jungen am achten Lebenstag die Vorhaut entfernt. In Ausnahmefällen wird die Brit Mila verschoben, zum Beispiel wenn das Baby krank oder für den Eingriff noch zu schwach ist. Wenn ein Mann erst später den jüdischen Glauben annimmt, zeigt er seine Zugehörigkeiten zum Bund mit Gott ebenfalls mit der Beschneidung.

Manche jüdische Familien verschieben die Brit Mila heute auch, damit sich ihre Söhne später selbst für oder gegen den jüdischen Glauben und das Ritual der Beschneidung entscheiden können. Sie diskutieren auch darüber, ob es in Zukunft überhaupt noch Beschneidungen an Kindern geben soll.
 

Eure Fragen zur Beschneidung im Judentum


Was geschieht bei der Brit Mila?
Warum werden jüdische Jungen meistens am achten Lebenstag beschnitten?

 

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