Ein Kind bei einer christlichen Taufe am Taufbecken mit Pfarrer und Taufpaten.
© epd-Bild/Norbert Neetz
Pate und Patin
- begleiten Kinder ab der Taufe im Christentum
epd-Bild/Norbert Neetz
Paten versprechen bei der Taufe, für ihr Patenkind dazu sein.
27.02.2013 - 17:32

Paten sind Christen, die bei der Taufe eines Kindes vor Gott versprechen, das Kind auf seinem Lebensweg viele Jahre lang zu begleiten. Sie versichern vor Gott, dem Kind gemeinsam mit den Eltern die christliche Religion zu erklären und vorzuleben. Außerdem stehen sie ihren Patenkindern bei Problemen zur Seite oder springen im Notfall sogar für die Eltern ein.

In der evangelischen Kirche muss mindestens ein Pate des Täuflings Christ und mindestens 14 Jahre alt sein. In einigen Landeskirchen muss ein Pate evangelisch und konfirmiert sein. Wer aus der Kirche ausgetreten ist, kann kein Taufpate werden. Das Patenamt endet offiziell mit der Konfirmation.

In der katholischen Kirche muss mindestens ein Pate getauft und gefirmt sein und außerdem Mitglied der katholischen Kirche sein. Das Patenamt besteht lebenslang.
 

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