Wer kontrolliert die Regeln im Christentum?
06.03.2019 - 14:33
In jeder Religion gibt es feste religiöse Gebote. Sie werden niemals verändert, aber immer wieder einmal neu gedeutet. Daraus entstehen Regeln für das Zusammenleben der Menschen. Wie sie genau aussehen bestimmen die obersten Entscheider in den Gemeinschaften der Religionen.

So ist es auch im Christentum. Im sechsten Gebot heißt es zum Beispiel unveränderbar: „Du sollst nicht ehebrechen.“ Wie streng dieser Satz heute befolgt werden soll, das entscheiden die Kirchen der einzelnen Glaubenrichtungen.
In diesem Punkt sind sie zum Beispiel geteilter Meinung. Die katholische Kirche hat dazu beschlossen, dass jeder Mann und jede Frau nur ein einziges Mal vor den Traualtar treten darf. Wer geschieden ist und sich neu verliebt, kann nicht noch einmal in der katholischen Kirche heiraten.
Die evangelische Kirche sieht das anders. Sie gibt auch Geschiedenen ihren Segen und damit eine neue Chance für eine gute Ehe. Außerdem dürfen ihre Pastoren und Pastorinnen auch Männer oder Frauen miteinander verheiraten. Auch das lehnt die katholische Kirche ab.
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