Zwei buddhistische Mönche aus Kambodscha in orangefarbenen Gewändern sitzen im Schneidersitz auf dem Boden.
© epd-bild/Norbert Neetz
Vassa
- in der Regenzeit ziehen sich viele Nonnen und Mönche ins Kloster zurück
epd-bild/Norbert Neetz
In der Regenzeit ziehen sich buddhistische Mönche zum Meditieren in ein Kloster zurück.
31.01.2013 - 16:26

Vassa heißt die Regenzeit in Indien. Sie dauert drei Monate. In dieser Zeit verzichten viele buddhistische Nonnen und Mönche auf ihre üblichen Wanderungen und Pilgerreisen. Statt dessen ziehen sie sich ins Kloster zurück und meditieren in der Abgeschiedenheit noch mehr als sonst. So haben es vor ihnen auch schon Siddhartha Gautama und vor noch längerer Zeit die Nonnen und Mönche der Hindus gehalten.

Am Ende der Regenzeit bekommen die Nonnen und Mönche im Kloster Besuch von vielen Buddhisten aus der Umgebung. Sie gratulieren ihnen zu der langen Meditationszeit und überreichen Ihnen neue Gewänder oder andere Geschenke. Viele Buddhisten feiern die überstandene Regenzeit auch mit dem Fest Pavarana. In Sri Lanka und Thailand heißt es Wap.
 

Eure Fragen zu Vassa


Warum ziehen sich buddhistische Nonnen und Mönche in der Regenzeit Vassa ins Kloster zurück?