Was sind die Besonderheiten eines katholischen Priesters?

Priesterweihe im Dom in Augsburg.
epd-bild/Annette Zoepf
Drei katholische Priester werden im Dom in Augsburg in ihr Amt geweiht.
lina
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Hallo Lina. Ein katholischer Priester unterscheidet sich von anderen Christinnen und Christen durch die Weihe, die Lebensform und seine Aufgaben.

In der Weihe legt ihm der Bischof die Hand auf den Kopf und betet für ihn. Dadurch erhält der Priester sein Amt. Erst damit kann er im Gottesdienst stellvertretend für Jesus handeln, also ein Sakrament wie die Taufe, Eucharistie und die Krankensalbung spenden. Ausschließlich Männer können katholische Priester werden.

Priester heiraten nicht

Besonders ist auch ihre Lebensform. Denn katholische Priester dürfen nicht heiraten. Diese Lebensform heißt Zölibat. Katholische Priester leben deshalb so, weil sie sich nur Jesus und der Kirche verpflichtet fühlen sollen.

Ebenso sind katholische Priester verpflichtet, täglich bis zu fünfmal zu beten. Dies erinnert an Nonnen und Mönche im Kloster, die auch mehrmals täglich beten. Ihre Aufgaben sind vor allem die Leitung von Pfarreien und die Seelsorge an Menschen. Aber auch die Feier von Gottesdiensten und andere Feiern sind wichtige Aufgaben.