Teufel im Christentum
- will Gottes gute Pläne zerstören
epd-bild/Stephan Wallocha
Einen Teufel gibt es natürlich nicht, gemeint ist das Böse im Menschen. Aber so oder ähnlich stellen sich manche Menschen das Böse als Wesen vor.

Der Verführer schlechthin: Der Teufel will sogar Jesus dazu verleiten, nicht auf Gott zu hören. So steht es in der Bibel geschrieben. Der Teufel hat immer dieselbe Aufgabe: Er versucht, Gottes Werk und seine guten Pläne für die Menschen zu durchkreuzen und zu verhindern, dass sie funktionieren.

In Geschichten und auf Bildern kommt der Teufel oft in Menschengestalt mit Hörnern, Pferdefuß und Schwanz daher. Sein Heim ist die Hölle. Beides ist natürlich nur ein Bild. Aber für Christen steckt der Teufel tatsächlich hinter vielen schlimmen Taten. Er zettelt Streit an und redet den Menschen ein, sie dürften ruhig Böses tun. Immer wieder verspricht der Teufel den Menschen Macht.

Für einige Christen ist der Teufel sogar selbst das Böse. Leider hat das Böse in der Welt oft Erfolg, weil es so viel einfacher ist, wenn man kein Gewissen hat. Obwohl die meisten Menschen ständig gegen das Böse ankämpfen, kommt es immer wieder zu Unrecht, Gemeinheiten und sogar Krieg.

In der Bibel steht aber auch, dass Jesus den Teufel immer wieder besiegt hat. Daher glauben Christen, dass Gott mächtiger ist als der Teufel.