Wallfahrtsorte im Christentum

- unterwegs zu einem heiligen Ort
Pilger am St. Jakobsweg im Landkreis Altötting, Oberbayern.
epd-bild/Heiner Heine
Pilger am St. Jakobsweg im Landkreis Altötting in Oberbayern.

Weltweit gibt es viele verschiedene Wallfahrtsorte. Manche haben eine Bedeutung für die gesamte Welt und einige nur im eigenen Land oder in der Region.

Christliche Wallfahrtsorte sind Orte, die von Christen im Rahmen von Pilgerreisen besucht werden, oft aus religiösen Gründen. Beliebte Ziele sind Jerusalem, Rom und Santiago de Compostela. Marienwallfahrtsorte wie Lourdes und Fátima sind ebenfalls sehr bekannt.

Wichtige christliche Wallfahrtsorte

  • Jerusalem: Der bedeutendste Ort für Christen weltweit, da sich hier die Grabeskirche befindet, wo Jesus Christus begraben sein soll.
  • Rom: Hier befinden sich die Gräber der Apostel Petrus und Paulus sowie zahlreiche bedeutende Kirchen und religiöse Stätten. Hier wohnt auch der Papst als das Oberhaupt der katholischen Kirche
  • Santiago de Compostela/Spanien: Das Ziel des Jakobswegs, einer der berühmtesten Pilgerwege, und der Ort, wo sich das Grab des Apostels Jakobus befindet.
  • Lourdes: Ein bekannter Marienwallfahrtsort in Frankreich, der mit Marienerscheinungen verbunden ist.
  • Fátima: Ein weiterer bedeutender Marienwallfahrtsort, der ebenfalls auf Marienerscheinungen zurückgeht.
  • Altötting: Ein bekannter Wallfahrtsort in Bayern, Deutschland, mit der Gnadenkapelle.
  • Kevelaer: Ein bekannter Marienwallfahrtsort am Niederrhein in Deutschland.

Dies sind nur einige sehr bekannte Wallfahrtsorte.

Die Bedeutung von Wallfahrtsorten für evangelische Christen

Für evangelische Christinnen und Christen spielen Wallfahrtsorte keine besondere Rolle, da sie keine Heiligen verehren. Für sie gibt es auch keine besonderen Reliquien. Ohnehin haben evangelische Gläubige nicht die Vorstellung, dass man für bestimmte religiöse Tätigkeiten belohnt wird.

Aber auch ihnen tut es gut, mit einem klaren Ziel unterwegs zu sein und den Weg als besondere Zeit für sich und Gott und ihren Glauben zu gestalten. Dafür nutzen manche gern die Wege zu den katholischen Wallfahrtsorten. Denn diese sind oft gut ausgeschildert, und entlang der Wanderwege finden sie viele Herbergen zum Essen und Übernachten. Abseits touristischer Wallfahrtsrouten pilgern aber immer mehr evangelische Gläubige auch an anderen Orten.

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