Bronzestatue des Heiigen Franziskus mit ausgebreiteten Armen vor grünen Büschen.
© Barbara Wolf-Krause
Franz von Assisi
- lebte in Armut vor Gott
epd-bild/KNA-Bild
Franz von Assisi gründete den Franziskanerorden und gilt als Anwalt für die Armen.

Franz von Assisi ist einer der wichtigsten Heiligen für die Christinnen und Christen. Er gründete den Franziskanerorden und kümmerte sich sehr um arme, kranke und benachteiligte Menschen. Daher gilt er als Anwalt für die Armen. Franz von Assisi wird auch Heiliger Franziskus genannt. Für viele Christinnen und Christen ist er bis heute ein Vorbild.

Franz von Assisi wurde um 1180 in der italienischen Stadt Assisi geboren. Sein Vater war ein reicher Tuchhändler und nannte ihn Francesco, das bedeutet „kleiner Franzose“. Als Jugendlicher genoss Franz sein Leben. Er hatte genug Geld und keine große Sorgen. Erst nach einer schweren Krankheit dachte er näher über sein Leben nach und beschloss, es zu ändern. Franz verzichtete auf das Erbe seines Vaters und zog als Bettler und Wanderprediger los. Unterwegs forderte er alle Menschen auf, einfach zu leben, die Tiere und die Schöpfung zu lieben und Nächstenliebe zu praktizieren. Viele junge Männer schlossen sich ihm an. So entstand die „Armutsbewegung“. Das war eine Gemeinschaft, die nach dem Vorbild Jesu lebte. Daraus wurde später der Franziskanerorden.

Franz von Assisi starb am 3. Oktober 1226 in Portiuncula und wurde zwei Jahre nach seinem Tod von Papst Gregor IX. heiliggesprochen. An den Heiligen Franziskus denken evangelische Christinnen und Christen im Gottesdienst am 3. Oktober, Katholikinnen und Katholiken einen Tag später.