Blick auf einen Verkaufstand für Kopftücher.
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Kleidung im Islam
- nicht kurz und knapp
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Muslimische Frauen, die aus Überzeugung Kopftuch tragen, können zwischen vielen bunten Stoffen, Farben und Mustern wählen.
Johanna Kallies, Andreas Bothmann, ar, jb
10.10.2011 - 20:18

Im Islam gibt es Kleiderregeln für Männer und Frauen. Danach sollten Muslime und Musliminnen außerhalb der eigenen Wohnung weite Kleidung tragen, die nicht zu kurz oder durchsichtig ist. Größere Flächen von nackter Haut sollten möglichst bedeckt sein. Einige Muslime und Musliminnen folgen diesen Vorschriften bisschen. Andere richten sich seht strickt danach und andere gar nicht. Das entscheidet jeder für sich selbst.
In der Zeit des Propheten Mohammed haben Frauen ein Kopftuch getragen. Deshalb tun das auch heute noch viele muslimische Frauen. Auf dieses Gebot weisen einige Stellen im Koran hin, zum Beispiel der Vers 24:31. In manchen Ländern tragen daher auch viele muslimische Frauen weite Kleider und Kopftuch oder sogar ein Schleier vor dem Gesicht. Die Kleidungsstücke haben überall andere Namen, aber es geht immer darum nackte Haut zu bedecken. Aber nicht alle Musliminnen halten sich an die Kleidervorschriften im Islam oder empfinden das Tragen eines Kopftuches nicht als ein Gebot ihrer Religion.
Die meisten Kleidungsstücke der Muslime und Musliminnen unterscheiden sich in den verschiedenen islamisch geprägten Ländern. Manchmal tragen die Menschen in einem Land von Region zu Region unterschiedliche Kleidungen. Eine Ausnahme gilt aber für die Pilgerreise. Dafür schreibt der Koran eine besondere Kleidung vor - für alle Muslime und Musliminnen auf der ganzen Welt.

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