Blick auf Pyramiden in der Wüste Ägyptens.
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Ägypten
- war einmal die Heimat für die Israeliten
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Laut Verfassung ist Ägypten ein islamischer Staat, der allen Menschen Religionsfreiheit gewährt. Im täglichen Leben ist die Religionsfreiheit aber sehr eingeschränkt.
26.03.2013 - 19:47

Ägypten ist ein Land im Nordosten Afrikas. Auf Hebräisch heißt es Mizraim. Das bedeutet Enge oder Bedrückung.

Die Hauptstadt von Ägypten ist Kairo. Laut Überlieferung lebten in einem Teil von Ägypten lange Zeit auch die Israeliten. Nach Ägypten kamen die Israeliten dadurch, dass Josef als Sklave dorthin von seinen Brüdern verkauft wurde. Er wurde zum Vizekönig und rettete die Ägypter und seine Familie aus der Hungersnot. Mit 70 Menschen begann das Leben der Hebräer in Ägypten. Als sie dort aber unterdrückt wurden, zog es sie fort. Das verhinderte jedoch der Pharao. Er war der König von Ägypten. Die hebräische Bibel erzählt, dass Gott daraufhin zehn Plagen nach Ägypten schickte. Dazu zählten Krankheit, Hagel und Finsternis. Am Ende starben sogar alle ältesten Söhne der Ägypter. Erst nach dieser Katastrophe gab der Pharao laut Überlieferung nach und ließ die Israeliten ziehen. Mose führte das Volk Israel aus Ägypten heraus. Es wanderte 40 Jahre lang durch die Wüste und geriet dort in einige schwierige Situationen. Die Bibel erzählt, dass Gott ihnen immer zur Seite stand.
Der Auszug der Israeliten aus Ägypten heißt auch Exodus. An ihn erinnert die Jüdinnen und Juden heute noch das Pessachfest. Heute leben in Ägypten überwiegend Musliminnen und Muslime und nur wenige Gläubige des Christentums und Judentums.