Farben im Christentum
- geben Gegenständen, Kleidungsstücken und Festen eine besondere Bedeutung
epd-bild/Rainer Oettel
Grün ist die Farbe der Hoffnung und wird im Kirchenjahr der Trinitatiszeit zugeordnet.
21.03.2017 - 19:46

Farben machen besondere Kleidungsstücke, Gegenstände oder Zeiten im Christentum nicht nur bunt, sondern geben ihnen im Jahreslauf und im Gottesdienst auch eine besondere Bedeutung. Im Gottesdienst eingesetzte Farben heißen liturgische Farben.

Die Bedeutung einiger Farben haben Christinnen und Christen aus der Antike übernommen.

Weiß – die Farbe der Freude ist ein Zeichen für Licht, das mit Jesus Christus auf die Welt kam. Besondere Bedeutung hat die Farbe weiß an Feiertagen wie Weihnachten und Ostern, aber auch Gründonnerstag, Fronleichnam und Allerheiligen.

Rot – die Farbe des Blutes und des Feuers ist ein Zeichen für Liebe und Leiden und wird an Feiertagen wie Pfingsten, am Palmsonntag und Karfreitag getragen.

Violett – die Farbe der Besinnung ist ein Zeichen für Buße, Veränderung und Tod und wird oft an Aschermittwoch benutzt.

Grün – die Farbe der Hoffung ist ein Zeichen für das Leben und wird in der römisch-katholischen Kirche für Feiertage zwischen Weihnachten und Ostern genutzt.

Schwarz – die Farbe der Trauer ist ein Zeichen des Todes und wird deswegen an Karfreitag getragen.